|
Diese Energie kann:
- in Solarakkus gespeichert (Inselanlagen)
- mit einem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt (Netzverbund)
oder
Handelsübliche Solarzellen erreichen einen Wirkungsgrad bis zu 17% und werden zu Solarmodulen verschaltet. Diese Solarmodule werden, geschützt vor Umwelteinflüssen in einer Verpackung aus Glas und Kunststoff, als Bausteine für Solarstromanlagen angeboten. Eine Photovoltaik-Anlage mit 1 Kilowatt Leistung schenkt Ihnen 800 kWh Strom im Jahr und erspart der Umwelt jedes Jahr 500 kg Kohlendioxyd und andere Schadstoffe. Mit einer Photovoltaik-Anlage erzeugen Sie sauberen Strom.

Bild 1: Netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen sind über einen Wechselrichter an das öffentliche Stromversorgungsnetzt angeschlossen. Der Wechselrichter wandelt den in Solarzellen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um und speist ihn ins öffentliche Netz ein. Quelle: Stadtwerke Karlsruhe, Infobroschüre "Erneuerbare Energien "

Bild 2: Aufbau einer Solarzelle Das Sonnenlicht mit seiner Energie trifft auf die Siliziumscheiben der Solarmodule.Durch den soganannten Photoeffekt entsteht Gleichstrom. Quelle: Stadtwerke Karlsruhe
Beispiel 2, Inselanlage: Wo ein Netzanschluss nicht sinnvoll ist, erlauben Inselanlagen die ideale Nutzung von Solarenergie. Solche Inselanlagen eignen sich gut für die Stromversorgung von netzfernen Objekten wie Berghütten, Ferienhäusern, Campingwagen oder für eine Gartenhäuschen.

In diesem WoMo gibt es für alle Tage im Jahr ausreichend Strom durch 3 x 54 W PV-Module von Solarwerk, montiert auf einem eigenen Alu-Winkel, ein 400 W Air-Windrad auf ausziehbarem Mast, eine 240 Ah-Moll-Solarbatterie und einen 1000 W-Waeco-Wechselrichter.
Welche Objekte eignen sich?
Grundsätzlich lassen sich Solarzellen überall dort anwenden, wo genügend Sonnenlicht einstrahlt. Hier bei uns in Deutschland erzielt eine solare Nutzfläche optimale Energiegewinne durch 30 Grad Neigung und Südausrichtung. Abweichungen davon mindern die Erträge nur gering! Ein Südwest- oder Südostdach mit einer Neigung von 50 Grad braucht als Ausgleich nur 10% mehr Solarfläche. Somit lässt sich fast jede Dachfläche sinnvoll nutzen (s.a. nachfolgende Grafik)

(Quelle: http://www.sonne-heizt.de/Erneuerbare_Energie/Solarenergie/solarenergie.html ) Solaranlagen sollten vorzugsweise auf Flächen bestehender oder neuerstellter Bauten installiert werden, um Kosten zu reduzieren und die Beeinträchtigung der Umwelt klein zu halten. Folgende Objekte sind geeignet:
- Bestehende Gebäude mit besonnten Flächen (Flach- und Steildächer, Fassaden)
- Neubauten, evtl. mit Integration der Solarzellen in die Gebäudehülle
- Infrastrukturbauten (Umfassungsmauern, Lärmschutzwände, usw.)
Genau abzuklären ist ein möglicher Schattenwurf durch Kamine, Antennen, Nachbargebäude usw.

Die wesentlichen Komponenten einer Solarstromanlage
Photovoltaik-Netzverbundanlagen bestehen aus verschiedenen Komponenten:
- Anschlussfertige, zu Solarpaneelen zusammengefasste Solarzellen in Grössen von etwa 0,5 – 2m2.
- Montagestrukturen: eine wind- und schneelastsichere Befestigung der Solarpaneele auf Dächern und Fassaden ist wichtig. Auf dem Markt sind verschiedene standardisierte Montagesysteme verfügbar.
- Verkabelung: Die Solarpaneele müssen untereinander und mit dem Wechselrichter verbunden werden.
- Wechselrichter: Der Umformungswirkungsgrad Gleichstrom-Wechselstrom muss höher als 90% sein. Zudem müssen die Sicherheitsbestimmungen der Elektrizitätswerke bezüglich Netzanschluss erfüllt werden.
- Netzanschluss: Der Anschluss ans örtliche Stromnetz ist bewilligungspflichtig. Laut Gesetzgebung sind die Elektrizitätswerke dazu verpflichtet, überschüssigen Strom aus kleineren Anlagen zur Nutzung erneuerbaren Energiequellen zu übernehmen und mit durchschnittlich 52,00 Cent pro Kilowattstunde zu vergüten (siehe auch Förderungen).
Kosten
Um eine Aussage über die Kosten einer Anlage treffen zu können, ist es nötig, die zur Verfügung stehende Dachfläche zu kennen. Bei Solarstrom reden wir über KWp, dass ist die Leistung einer Anlage mit einer Fläche von etwa 7 qm2. Unter den aktuellen Fördervoraussetzungen macht es Sinn, die Anlage so groß wie möglich zu wählen, um die vorhandenen Dachfläche optimal ausnutzen zu können. Generell sollten Anlagen nicht kleiner sein als 2 KW, weil sonst die Kosten insgesamt zu hoch sind. Je größer die Anlage, desto günstiger der Preis. Als Faustregel gilt: pro Kilowatt installierter Leistung ist mit einem Kostenfaktor von ca. 5300 € netto zu rechnen. Die Anlage werden heute fast ausschließlich schlüsselfertig angeboten, d.h. inkl.: Planung, Auslegung, Installation der Anlage und der Wechselrichter und inklusive Netzanschluss. Für eine genaue, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Berechnung Ihrer Solaranlage, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. |